Information Hypnose


Geschichtlicher Hintergrund

Erste Belege für die Arbeit mit Hypnose gibt es bereits von den alten Sumerern, aus dem vierten Jahrtausend vor Christus. Weitere Nachweise sind die ältesten Sanskrit-Urkunden aus Indien, dreitausend Jahre alte Papyrus-Schriften der Ägypter sowie Aufzeichnungen der Griechen und der Römer über den Tempelschlaf.

Erste schriftliche Überlieferungen der eigentlichen Selbsthypnose stammen von griechischen Mönchen, die einen tiefen Entspannungszustand einleiteten, indem Sie Ihren Nabel fokussierten.

 

Heute gilt der amerikanische Arzt und Psychiater Milton H. Erickson (1901 - 1980) als Vorbild der modernen Hypnotherapie.

Er ist maßgeblich an der heutigen Anerkennung der Hypnose als Therapieform beteiligt.

 


Häufige Fragen

Ist jeder Mensch hypnotisierbar?

Grundsätzlich ist jeder Mensch hypnotisierbar. Voraussetzung ist die eigene Bereitschaft.

Wichtig: Niemand kann gegen den eigenen Willen hypnotisiert werden.

 

Was passiert bei der Hypnose?

Mit Hilfe von Hypnose-Techniken wird die Person in einen tiefen Entspannungszustand (Trance) versetzt. Viele Menschen glauben nicht in eine Trance gelangt zu sein, weil sie sich "lediglich" entspannt gefühlt haben.

Die besondere Tiefe der geistigen Entspannung, die in der Hypnose eintritt, macht eine Arbeit mit dem Unterbewusstsein möglich.

 

Ist man völlig weggetreten?

Während der Trance bleibt die Person in ständigem Kontakt mit dem Therapeuten. Die Erinnerungsfähigkeit ist gegeben, die Wahrnehmungsfähigkeit bleibt erhalten.

 

Was ist der Unterschied zur Show-Hypnose?

In der Show-Hypnose wird einem Publikum auf unseriöse Weise gezeigt, wie Menschen manipuliert werden.

Eine Hypnose-Behandlung dient dem Menschen behutsam und einfühlsam. Es geschieht nichts gegen den eigenen Willen.