Meditation und Achtsamkeit


 "Das ist Meditation. Das heißt, es geht bei der Meditation darum,

die Wahrheit in jedem Augenblick zu sehen - nicht die absolute Wahrheit,

sondern in jedem Moment das Wahre und Unwahre."


(Krishnamurti, "Das Licht in dir")

 


Achtsamkeits-Meditation integriert ins 21. Jahrhundert

Der Ursprung der Achtsamkeits-Meditation entstammt dem klassischen Buddhismus, wie er seit 563 v. Chr. in Indien gelehrt wird. In die westliche Welt des 21. Jahrhunderts integriert, findet diese Form der Meditation viele begeisterte Anhänger.

 

Wie oft ertappen wir uns dabei, dass unsere Gedanken nur noch um die Zukunft oder die Vergangenheit kreisen? Wir nehmen uns selbst die Möglichkeit, ganz präsent die Gegenwart zu erleben. Im Jetzt zu sein, den Augenblich zu betrachten und zu genießen, fällt uns zunehmend schwer. 

 

Die Übung der Achtsamkeit bringt die Realität des Augenblicks zurück. Wir erfahren das Leben so wie es ist und nicht wie es einmal war oder irgendwann sein könnte. Durch die gezielte Wahrnehmung des Ist-Zustandes, fangen wir wieder an zu sehen, was das Leben an Fülle bereithält. Dabei entdecken wir die Möglichkeit, uns zu entwickeln und zu verändern.


Ziel der Achtsamkeits-Meditation:

• den Ist-Zustand nicht ändern, sondern akzeptieren
• die Gedanken an Vergangenheit und Zukunft loslassen
• das Hier und Jetzt erleben
• den Geist (die Gedanken) beruhigen
• die Gegenwart ohne Bewertung erleben
• ein Prozess der Selbstbeobachtung


Kursinhalt

Grundlagen zur Beruhigung des Geistes und der Gefühle:

Atembeobachtung:

über das primäre Wahrnehmen des Atems gleiten Körper und Geist in einen Zustand tiefer Entspannung. In diesem Zustand ruhiger Wachheit sind wir in der Lage, unsere Wahrnehmung auf unterschiedliche Weise auf unseren Körper zu lenken.

 

Die fünf Sinne - unsere Wahrnehmung:

wir haben im Alltag verlernt, die kleinen Dinge wahrzunehmen. Kehrt die Achtsamkeit für die äußere Welt zurück, können wir den Blick nach innen richten.

 

Verschiedene Meditationen zum Erkennen des Ist-Zustands:

ich liege, ich sitze, ich stehe, ich gehe - die Konzentration auf das eigene Sein im Hier und Jetzt

 

Wahrnehmen und Akzeptieren verschiedener Gefühle in der Meditation:

Geduld, Freude, Gelassenheit, Ausdauer, Toleranz, Selbstbewusstsein, aber auch Unkonzentriertheit, Ungeduld, Wut, Zweifel etc., mit dem Ziel, das Gegebene anzunehmen und daraus etwas wachsen zu lassen.

 


Achtsamkeits-Meditation bei Stress-Symptomen

Durch regelmäßiges Üben können unter anderem stressbedingte Symptome abgebaut werden:

 

• Schlafstörungen
• nervöse Unruhe
• Bluthochdruck
• Magen-/Darmbeschwerden
• Ängste
• Verspannungen
• Gedankenkreisen